Es juckt mich immer wieder in den Fingern, die Platten rauszuziehen.
Man kann sie in der Hand halten, riechen, fühlen. Du ziehst die Platte aus dem Cover, legst sie auf den Plattenspieler, bewegst den Tonarm rüber, setzt die Nadel auf. Es knistert kurz – das ist der Moment. Dann beginnt die Magie der Schallplatte.
Ich glaube, ein Mensch hört Musik nicht nur mit den Ohren, sondern mit dem ganzen Körper. Und genau deshalb wirkt Musik auf Vinyl so besonders: Der Zusammenhang aus Klang, Melodie und Rhythmus kommt einfach magischer rüber.
Der Vinyl-Boom hält inzwischen seit über zehn Jahren an – und das aus gutem Grund. Eine Schallplatte hält ewig. Digital dagegen ist vergänglich.
Ganz ehrlich: Digital ist für mich Schmarrn.
Die Herstellung einer Schallplatte
Bei der Pressung wird PVC (Polyvinylchlorid – daher auch der Name Vinyl) in eine Maschine gefüllt. Aus dem Granulat entsteht zunächst ein sogenannter „Puck“. Dieser wird anschließend mit rund 100 Tonnen Druck zu einer Schallplatte gepresst.
Der eigentliche Pressvorgang dauert etwa 25 Sekunden. Von einem sogenannten Stamper können ungefähr 1.000 Platten hergestellt werden.
Nach dem Pressen wird der überschüssige Rand abgeschnitten, die Platten werden gestapelt, über Nacht gelagert und anschließend verpackt.
Dann sind sie fertig – echte Musik zum Anfassen.
Über mich
Ich bin seit 1996 hauptberuflich selbstständiger DJ.
Mehr als 13 Jahre durfte ich die Clubs am Goldstrand und Sonnenstrand rocken. Danach war ich Resident DJ im Club „40Seconds“ am Potsdamer Platz in Berlin.
Ich werde in sehr unterschiedlichen Bereichen gebucht – vor allem dann, wenn besondere Musik gefragt ist. Ob 90er-Partys, 70er & 80er Disco, Funk, Soul & Motown oder stilvolle Retro-Events:
Freundlichkeit, Erreichbarkeit, fachkundige Beratung und 100 % Zuverlässigkeit haben bei mir höchste Priorität. Durch eine ausführliche Vorab-Absprache kann ich gezielt auf die Wünsche meiner Kunden eingehen und so sicherstellen, dass sie einen unvergesslichen Abend erleben.
Philosophie
Als Vinyl-DJ lege ich größten Wert auf perfekten Klang, echtes Handwerk und eine authentische Vinyl-Show für mein Publikum.
Ich bin kein „Laptop-DJ“. Denn sonst könnte man auch einfach einen Laptop oder iPod hinstellen und eine Playlist abspielen.
Ich verzichte bewusst auf digitale Hilfsmittel wie Notebook, MP3s, DJ-Programme oder Emulationen. Nicht aus Nostalgie – sondern weil ich es so gelernt habe und weil ich diesen analogen Ausdruck weitergeben möchte.
Vinyl ist für mich das schönste und authentischste Medium:
kraftvoller analoger Sound, mehr Wärme, mehr Natürlichkeit – der Klang ist lebendig.
Vinyl ist die Königsdisziplin. Klanglich wie handwerklich. Die Luxus-Variante.
Das saubere Mixen zweier Tracks ist das eigentliche Handwerk eines DJs. Das kann – im Gegensatz zum Syncen – keine Maschine automatisiert übernehmen. Dafür muss man seine Schallplatten, Remixe und Maxi-Versionen in- und auswendig kennen, Songstrukturen verstehen und harmonisch denken können. Man muss wissen, welcher Track wann passt und wie man ihn richtig einmischt, damit es sich gut anfühlt.
Dieses Gefühl, aus mehreren Vinyls etwas Neues zu erschaffen, erfüllt mich mehr als alles andere.
Mein Ziel ist simpel: Menschen glücklich zu sehen. Das steht für mich bei jeder Party im Mittelpunkt.
Klare Haltung
Viele DJs spielen heute vom Laptop, weil nicht jeder saubere Übergänge beherrscht oder überhaupt Rhythmusgefühl besitzt. Mit der Sync-Taste schaffen es leider auch viele „Ich-möchte-gern-DJs“, mit illegalen MP3s Geld zu verdienen.
Oft höre ich Einwände wie: „Platten sind schwer“ oder „Die gibt es doch gar nicht mehr“.
Das ist Quatsch. Wir reden hier von Retro- und Mottopartys, nicht von aktuellen Charts. Wir wollen die Disco-Ära so präsentieren wie damals – authentisch, greifbar, echt.
Wir stehen jedes Wochenende hinter dem Mischpult, nicht um bequem zu sitzen, sondern um unsere Kunst zu zeigen. Alte 70er-, 80er- oder 90er-Songs gehören für mich nicht auf eine Festplatte.
Ich bin kein Digital-DJ und arbeite niemals mit dem Sync-Button.
DJs, die ausschließlich mit Sync arbeiten, sind meiner Meinung nach keine echten DJs.
Eine Maxi-Schallplatte bietet ein völlig anderes Hörerlebnis. Selbst als die CD in den 80ern die Schallplatte verdrängte, sind viele Kollegen ihrer Linie treu geblieben – eine goldrichtige Entscheidung. Denn viele Gäste wollen heute wieder sehen, was passiert, sie wollen Musik anfassen, nicht nur hören.
Beim Technics 1210 und einem analogen Mischpult funktioniert nichts automatisch. Dafür braucht es einen erfahrenen, gut vorbereiteten DJ. Die Sync-Taste bietet keine Show und erzeugt keine Emotionen.
Laptop-DJing stirbt langsam –
die Schallplatte erlebt gerade eine fröhliche Wiedergeburt.
Das Vinyl-Wunder ist real.
Zum Schluss
Für garantierte gute Stimmung ist es entscheidend, die Musikauswahl einem Profi-DJ zu überlassen. Jedes Event hat eigene musikalische Anforderungen. Durch meine jahrzehntelange Erfahrung garantiere ich, dass Ihre Veranstaltung ein voller Erfolg wird.
Sinnlose Sprüche, Witze und Gelaber übers Mikrofon gibt es am Ballermann – nicht bei mir.
Sie buchen keinen Animateur, sondern einen Vinyl-DJ mit Niveau, der auf Gäste und Veranstalter eingeht.